Texte und Anekdoten aus der Vergangenheit
Gerne lesen wir aus den Büchern und den Erinnerungen von Louis Gut bei einer Ihrer Veranstaltungen oder in separaten Lesungen. Diese sind gratis, wenn gleichzeitig ein Buchverkauf möglich ist.
Bei Interesse oder Fragen, schicken Sie gerne einfach eine E-Mail an info@edition-waldburga.ch
Feedback vom Sommer 2020
Vor etwa zwei Monaten kaufte ich den Roman „Kaltbach“ und später die poetischen Texte „Mein stiller See“. Zu Corona-Zeiten hatte ich nun Musse genug, beides zu lesen.
Und ich bin einfach begeistert. Es ist wirklich ein «Schweizerspiegel“, der mit viel Empathie geschrieben ist, und ich habe schon lange kein Buch mehr mit so viel Freude und Begeisterung gelesen und mich an Gedichten, an den fein gesponnenen, tiefsinnigen Texten gefreut.
Daher erlaube ich mir, für diese Werke zu danken. Grossartig, was der Autor mit diesen Texten, die er da gefunden hat, gemacht hat, mit welchem Tiefsinn, welchem Verständnis das Leben von Louis Gut erfasst und dargestellt ist. Dafür bin ich der Edition Waldburga dankbar, und das musste ich hier einfach schreiben.
Erich Nauer, Schwyz
Ausstellung im Sankturbanhof, Theaterstrasse 9, Sursee
Ein Einblick in die gesellschaftliche und politische Situation in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Der Surseer Louis Gut zeigt in seinen Gedichten, seinen Fotografien und seinen Gedanken das schwierige Begreifen seiner Zeit.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 14 - 17 Uhr, Sa/So 11 - 17 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ausstellung zu Louis Gut und seiner Zeit.
Eintritt CHF 9.- / 7.-, Voranmeldung möglich unter Tel. 041 922 24 00 oder info@sankturbanhof.ch
Lesung vom 29.12.2019
Wenn Marietheres und Willi Bürgi-Schwegler zu einem Louis Gut-Anlass laden sind Interessierte da. Wie nähert man sich Louis Gut (1886 – 1957) dem Bauer, Obsthändler, Hagelexperten und Naturfreund aus Kaltbach an? War er auch Politiker, Fotograf, Journalist, Poet, Nonkonformist, Querdenker? Er, später in Sursee wohnhaft, war all das. Er war oft seiner Zeit voraus, nannte die Dinge beim Namen was ihm viel Unverständnis, ja Ecken und Kanten einhandelte. Sich damals öffentlich Gedanken zu machen, was einen sozialpolitisch bewegt, brauchte eine ordentliche Portion Mut.
Parallel zur von Kurator Hanspeter Bisig gestalteten Ausstellung fand im vollen Sankturbanhof-Äbtesaal eine Lesung aus den Annäherungs- und Liebesbriefen zwischen der späteren Gattin Waldburga Heusser und Gut statt. Marietheres Bürgi, Sursee, und Paul Beck, Kriens, übernahmen zeitgeschichtsnah den Part der beiden und lasen aus ihrer teils leidenschaftlichen Korrespondenz.
Louis Gut öffnete Waldburga in seinen realitätsbezogenen und poetisch formulierten Briefen sein Innerstes. Getrieben und geprägt durch die Realität der damaligen Zeit war Guts Seelenleben auch von Zweifel und Befürchtungen belegt. Eine dieser zeitgeschichtlichen Befürchtungen waren die Ermordung des österreichischen Erzherzogs Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajevo und deren weltverändernde Folgen. Aus dem Mord von Sarajevo wurde der Funkensprung des Ersten Weltkrieges.
Dank Marietheres und Willi Bürgi findet derzeit Louis Guts Leben aus der Fast-Vergessenheit in die Gegenwart. Hanspeter Bisig gebührt Respekt, wie er die Nähe der facettenreichen Persönlichkeit in der Ausstellung zu visualisieren vermochte.
Manfred Urech und Esther Künzli
Im uralten Waschhaus auf dem Hof von Marcel und Priska Niffeler in Bognau, Gemeinde Mauensee, lasen Marietheres und Willi Bürgi aus den Schriften von Louis Gut. Gut hat ja nicht nur ein umfangreiches Tagebuch aus den Jahren 1920 bis 1957 hinterlassen, nicht nur zahlreiche Gedichte, sondern auch einen Briefwechsel mit seiner späteren Frau Waldburga Heusser.
Die Stimmung im sorgfältig dekorierten Waschhaus gab den perfekten Hintergrund ab für eine grosse Liebesgeschichte, die in den Briefen der beiden vorgezeichnet ist. Bürgi wählte einen geschlossenen Teil der Brief und zog sie durch Kürzungen in einen spannenden Dialog zusammen, die er mit seiner Frau zusammen vortrug.
Franz Peter vom Komitee «200 Jahre Mauensee» zeichnete den Rahmen für die szenische Lesung, setzte die zeitlichen und geografischen Koordinaten, in denen die Geschichte sich abspielte, und stellte das Paar Gut Heusser kurz vor. Ihm war auch der ungewöhnliche Publikumserfolg zu verdanken, zu dem vor allem Bewohner von Bognau, Chotten und dem übrigen Mauensee aufkreuzten.
Es war Ruhe im Waschhaus. Die Zuhörer folgten gespannt den Auseinandersetzung des reifen Paares, das sich da im Frühling 1914 kennen gelernt hatte und sich über ihre Briefe die Liebe erschreiben mussten. Der Schalk der jungen Dame aus Bern packte ebenso wie die lyrischen Beschreibungen des Bauernalltags und die philosophischen Aufschwünge von Louis Gut. Ein überglückliches Publikum applaudierte zum Schluss den Vortragenden.
Blick ins gespannt zuhörende Publikum während der Lesung in Bognau am 5. Oktober 2019
Aus dem Tagebuch von Louis Gut, dem aus Kaltbach stammenden Bauern und Schriftsteller.
Willi und Marietheres Bürgi stellen Gut vor und gehen den Erinnerungen der zehner und zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts nach.
Vielen Dank für den Flyer der Lesungen des ISSV am 1. Juni 2019. Dass ihr mit eurem Werk «Kaltbach» diesen mit interessanten Werken gefüllten Tag bereichert, ist wunderbar und – aus meiner Sicht – ein „Muss“.
Der Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverein führt am 1. Juni in Zug Lesungen von zehn Mitgliedern durch. Dabei sind auch Willi und Marietheres Bürgi, die den Luzerner Schriftsteller Louis Gut vorstellen.
Literatur auf dem Sofa: Martina Kuoni, Basel, im Gespräch mit Willi und Marietheres Bürgi – über den Roman «Kaltbach», den Gedichtband «Mein stiller See» und Louis Gut (1886 - 1957).
Willi Bürgi, einer der Menschen 2018, am Schreibpult des Hauptdarstellers im Roman «Kaltbach».
Die Surseer Woche ernannte Willi Bürgi in ihrer Ausgabe vom 28. Dezember zum «Menschen 2018» im Bereich «Kultur». Sie hob seine Verdienste um die ausgewogene Erinnerung an den Bauern und Schriftsteller Louis Gut hervor. Unter dem Titel «Er verfasste einen Schweizerspiegel» lobte die Zeitung den Autor des Romans «Kaltbach – Jeder Tag hat eine Nacht» dessen Einfühlsamkeit und Hingabe an die Geschichte des verkannten Schriftstellers.
Das neue Buch «Mein stiller See» wird im Herbst 2018 erscheinen.
Sie können aber bereits jetzt vorbestellen - schicken Sie uns dazu eine E-Mail an info@edition-waldburga.ch
Vernissage des Gedichtbandes «Mein stiller See» in der Buchhandlung Untertor, Bahnhofstr. 11, 6210 Sursee.
Um Reservation bei der Buchhandlung wird gebeten: mail@untertor.ch, Tel. 041 921 52 51
Die Buchhandlung Untertor in Sursee war gut besucht zur Vernissage des Gedichtbandes «Mein stiller See».